Zweckverband Altersheim Feldhof Oberriet-Rüthi
Tel. 071 763 86 86

Administratives

Hausordnung

Hausordnung als PDF​​​​​​​

Heimreglement

Heimreglement als PDF

Hausordnung

Einleitung

Der Verwaltungsrat erlässt aufgrund von Art. 13 des Heimreglements für das Altersheim Feldhof folgende Hausordnung:

 

Allgemeines

Die Bewohnerinnen und Bewohner sind gebeten, einander freundlich und rücksichts­voll zu begegnen, sich gegenseitig nach Möglichkeit beizustehen und zu einer heimeligen und freundlichen Atmosphäre im Altersheim beizutragen. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben im Heim und in ihrer Lebensgestaltung grosse Bewegungsfreiheit und können ihre Beziehungen mit Verwandten, Bekannten sowie Mitbewohnerinnen und -bewohnern pflegen. Sie verfügen im Rahmen der Hausordnung frei über ihre Zeit.

 

Benutzung der Räumlichkeiten, Einrichtungen und Anlagen

Die Benützung der Räumlichkeiten, Einrichtungen und Anlagen soll mit der gebotenen Sorgfalt erfolgen. Für Beschädigungen haftet der Verursacher. Mängel und Schäden sind der Heimleitung zu melden.

 

Zimmerbesorgung

Die Zimmer werden von den Bewohnerinnen und Bewohnern - sofern sie selber in der Lage sind - selber aufgeräumt und sauber gehalten. Die wöchentliche Reinigung wird durch das Heimpersonal besorgt. Kleider und Schuhe dürfen nur an den dazu bestimmten Plätzen gereinigt werden. In den Zimmern ist untersagt: 

  • Das Aufhängen von Wäsche und gewaschenen Kleidungsstücken
  • Das Kochen, Waschen, Bügeln und das Benützen von elektrischen Apparaten ohne die Einwilligung der Heimleitung
  • Rauchen

Das Einschlagen von Nägeln und Haken jeder Art erfolgt durch das Personal.

 

Teeküche

Für die Zubereitung von Zwischenmalzeiten und Getränken steht den Bewohnerinnen und Bewohnern auf jeder Etage eine Teeküche zur Verfügung.

 

Benützung des Bades

Für die Benützung des Bades sind die Anordnungen der Heimleitung zu beachten.

 

Brandschutz

Im ganzen Altersheim ist mit brennbaren Materialien besondere Vorsicht geboten. Asche und Raucherwaren dürfen nicht auf den Boden oder in den Papierkorb geworfen werden. Das Rauchen ist nur im dafür speziell bezeichneten Raum gestattet.

 

Reinlichkeit und Ordnung

Im ganzen Haus und in den Anlagen ist auf Reinlichkeit zu achten. Das Waschen der Leibwäsche erfolgt durch das Altersheim. Die Bettwäsche wird vom Heimpersonal gewechselt. Kehricht ist in den bereitgestellten Abfallkörben aufzubewahren. Es dürfen keine Abfälle oder Lebensmittel aus dem Fenster geworfen werden.

 

Vermeidung von Lärm

Im Interesse eines angenehmen Aufenthaltes und eines wohnlichen Klimas im Altersheim sind alle Heimbewohnerinnen und -bewohner gebeten, gegenseitig Rücksicht zu nehmen. Insbesondere sind während der Mittagsruhe von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr und ab 19.00 Uhr Radio, TV-Apparate, ähnliche Apparate und Instrumente so einzustellen, dass niemand gestört wird.

 

Essenszeiten

Es gelten folgende Essenszeiten: 
 

Frühstück 07.30 bis 08.45 Uhr
Mittagessen 11.30 Uhr
Abendessen 17.15 Uhr


Für Festtage oder besondere Anlässe kann die Heimleitung diese Zeiten ändern. Ausserhalb der festgesetzten Essenszeiten können keine Mahlzeiten verabreicht werden. Die Nichteinnahme einer Mahlzeit soll so früh wie möglich der Heimleitung bekannt gegeben werden. Die Mahlzeiten werden gemeinsam im dafür vorgesehenen Speisesaal eingenommen. Bewohnerinnen und Bewohner, welchen das Aufsuchen des Speisesaales wegen vorübergehender Krankheit nicht zuzumuten ist, erhalten die Mahlzeiten im Zimmer.

 

Verpflegung

Alle Bewohnerinnen und Bewohner erhalten die gleiche Verpflegung. Diät- oder Schonkost wird nur auf ärztliche Verordnung verabreicht. Abwechslungsreiche Küche mit saisonalen Produkten ist bei uns eine Selbstverständlichkeit.

 

Tischordnung

Die Tischordnung wird von der Heimleitung bestimmt. Wünschen wird dabei nach Möglichkeit Rechnung getragen.

 

Mitarbeit

Die Mitarbeit der Bewohnerinnen und Bewohner wird von der Heimleitung je nach Möglichkeit und Gelegenheit gerne angenommen, berechtigt jedoch nicht zu einer Entschädigung.

 

Schlüsselabgabe

Jede Bewohnerin und jeder Bewohner erhält auf Wunsch einen Zimmerschlüssel.

 

Tiere im Heim

Das Halten von Tieren im Altersheim ist nur nach Absprache mit der Heimleitung möglich.

 

Inkrafttreten

Diese Hausordnung tritt nach Erlass durch den Verwaltungsrat in Kraft. Sie ersetzt die Hausordnung von 21. Oktober 1997.

 

Heimreglement Altersheim Feldhof

Die Delegiertenversammlung des Zweckverbands Altersheim Feldhof Oberriet-Rüthi erlässt gestützt auf Art. 28 des Sozialhilfegesetzes vom 27. Sep­tember 1998 (sGS381.1), Art. 140ff des Gemeinde­gesetzes vom 21. April 2009 (sGS 151.2) sowie Art. 6 lit. c der Vereinbarung Zweckverband Altersheim Feldhof Oberriet-Rüthi, welche durch das Departement des Innern des Kantons St.Gallen am 23.Juni2011 ge­neh­migt wurde, für das Altersheim Feldhof folgendes Reglement: 

 

Art. 1 Zweck

Der Zweckverband Altersheim Feldhof der politischen Gemeinden Ober­riet und Rüthi bietet betagten Menschen, die in den Aktivitäten des täg­lichen Lebens eingeschränkt sind oder keinen eigenen Haushalt führen wollen, eine angenehme Heimstätte. Das Heim ist politisch und konfessionell neutral. 
 

Art. 2 Organe und Organisation

Das Altersheim Feldhof wird als Zweckverband der beiden Gemeinden Oberriet und Rüthi geführt. Die Organe des Zweckverbandes sowie deren Zusammensetzung, Einbe­rufung, Aufgaben, etc. richten sich nach Art. 4 bis 16 der Zweckver­bands-Vereinbarung. Der Verwaltungsrat des Zweckverbandes Altersheim Feldhof Oberriet-Rüthi übt die Aufsicht über den Altersheimbetrieb und die Heimleitung aus und entscheidet in allen Fragen, für die keine andere Instanz zu­stän­dig ist. Die Leitung des Heimbetriebes obliegt einer Heimleitung. Die Wahl erfolgt durch den Verwaltungsrat, welcher auch das Pflichtenheft und die Anstellungsbedingungen festlegt. 
 

Art. 3 Aufnahme

Im Altersheim Feldhof werden betagte Menschen vorab aus den Ge­meinden Oberriet und Rüthi aufgenommen. Bei ausreichendem Platz­angebot können auch Personen aus anderen Gemeinden berücksichtigt werden. Aufnahmegesuche sind schriftlich an die Heimleitung zu richten. Über die Aufnahme entscheidet die Heimleitung nach den Richtlinien vom 13. Dezember 2004. Die Aufnahme erfolgt in der Regel in der Reihenfolge des Einganges der Anmeldungen. 
 

Art. 4 Zimmerzuteilung

Dem Wunsch für ein Ein- oder Zweibettzimmer wird nach Möglichkeit entsprochen. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben keinen An­spruch auf eine bestimmte Zimmerzuteilung. Die Heimleitung ist befugt, einen Pensionär beim Vorliegen besonderer Gründe innerhalb des Heimes neu zu platzieren. Sie hört vorgängig die Bewohnerin oder den Bewohner und die Angehörigen an. 
 

Art. 5 Pensionspreise

Die Pensionspreise werden auf Antrag des Heimleiters vom Verwal­tungs­rat in einer Taxordnung festgelegt. Die Tagestaxe wird nach Massgabe von Grösse und Komfort der Zim­mer differenziert erhoben. Sie enthält die Pensionskosten. Nicht in der Tagestaxe inbegriffen und separat zu verrechnen sind Leistungen wie:

  • Zimmerservice
  • Medikamentenbezüge
  • begleitete Transporte
  • Verbrauchs- und Einwegmaterial
  • Chemische Reinigung
  • überdurchschnittlicher Verbrauch an Bettwäsche
  • Sonderzulagen an Verpflegung und Getränken
  • Telefon-, Radio-, Fernseh- und Postgebühren
  • Gebühren für die Installation eigener Apparate
  • Coiffeur- und Pedicürbehandlungen 
  • Vorkehrungen im Todesfall
  • selbstverschuldeter Sachschaden

Der Verwaltungsrat legt in der Taxordnung Zuschläge zur Tagestaxe fest, die nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit abgestuft werden. Er berücksichtigt dabei anerkannte Richtlinien und Abstufungskriterien von Fachverbänden oder Krankenkassen. Für Bewohnerinnen und Bewohner, welche beim Eintritt ins Altersheim nicht Wohnsitz in Oberriet oder Rüthi haben, kann in der Taxordnung ein angemessener Auswärtigenzuschlag festgesetzt werden. 
 

Art. 6 Ein- und Austritt

Für den Ein- und Austrittstag ist die volle Tagestaxe zu entrichten. 
 


Art. 7 Reservation

Wird ein Bett bis zum Eintritt reserviert, ist eine reduzierte Tagestaxe zu entrichten. Bleibt das Bett bei vorübergehendem Spital- oder Kuraufent­halt, Urlaub oder anderen Gründen reserviert, wird eine reduzierte Taxe verrechnet. Die Einzelheiten werden in der Taxordnung geregelt. 
 

Art. 8 Kündigung

Die Bewohnerinnen oder der Bewohner kann das Pensionsverhältnis auf das Ende des nachfolgenden Monats schriftlich kündigen. Aus wichtigen Gründen (Unverträglichkeit, Missachtung der Heimvor­schriften) kann die Heimleitung das Pensionsverhältnis ebenfalls auf Ende des nachfolgenden Monats kündigen. Bewohnerinnen und Bewohner können in der Regel bis zu ihrem Tode im Altersheim verbleiben. Personen, die einer besonderen Pflege oder Betreuung bedürfen, welche die Möglichkeiten des Heims überstei­gen, können in begründeten Fällen verlegt werden. Die Bewohnerinnen und Bewohner und ihre Angehörigen sind vor der Kündigung oder Verlegung anzuhören. 
 

Art. 9 Verpflegung

Im Pensionspreis sind Frühstück, Mittagessen und Abendes­sen inbe­griffen. Die Essenszeiten werden in der Hausordnung festgesetzt. Besucher von Bewohnerinnen und Bewohnern können bei rechtzeitiger Voranmeldung einzelne Mahlzeiten gegen Bezahlung ebenfalls im Heim einnehmen. 
 

Art. 10 Krankheit/Unfall

Wenn möglich finden erkrankte oder verunfallte Bewohnerinnen und Bewohner die nötige Pflege im Altersheim. Soweit es die Umstände der Pflegebedürftigkeit zulassen, kann ein Ver­bleib im Altersheim gewährt werden. Für den erhöhten Pflegeaufwand werden Zuschläge gemäss Art. 5 Abs. 4 dieses Reglements erhoben. 
 

Art. 11 Todesfall

Bei einem Todesfall trifft die Heimleitung in Absprache mit den erreich­baren Angehörigen die notwendigen Anordnun­gen. Die Kosten der Bestattung gehen zu Lasten des Nach­lasses bzw. der Angehörigen. Bis zur amtlichen Inventarisation darf das Zimmer nur in Begleitung der Heimleitung oder einer Amtsperson betreten werden. Im Todesfall erlischt das Pensionsverhältnis nach 2 Wochen. 
 

Art. 12 Rechte und Pflichten der Heimbewohner

Beim Eintritt in das Altersheim ist die notwendige Ausstattung mitzu­brin­gen. Für vermisste oder verloren gegangene Klei­dungsstücke/ Effekten wird keine Haftung übernommen. Das Mitbringen eigener, gut erhaltener Möbelstücke ist erwünscht, so­weit es die Platzverhältnisse erlauben. Geld- und Wertsachen können bei der Heimleitung deponiert werden. Für Wertsachen, die nicht deponiert sind, wird keine Haftung über­nommen. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben freie Arztwahl. Die Ärzte melden sich bei der Pflegedienstleitung und erteilen dieser die notwen­digen Auskünfte über die angeordnete Pflege und Betreuung. Die religiöse Betreuung ist den örtlichen Seelsorgern anver­traut. Es steht den Bewohnerinnen und Bewohnern jedoch frei, einen anderen Geistlichen ihrer Wahl beizuziehen. Im Andachtsraum finden alle Pen­sionäre einen Ort der Stille. Bei Klagen oder Beschwerden über Bewohnerinnen und Bewohner oder Angestellte ist zuerst die Heimleitung zu orientieren. Beschwerden gegen die Heimleitung sind beim Verwaltungsrat anzu­brin­gen. Der Rechtsschutz richtet sich nach dem Gesetz über die Verwaltungs­pflege (sGS 951.1). 
 

Art. 13 Hausordnung

Der Verwaltungsrat erlässt eine Hausordnung. 
 

Art. 14 Inkraftsetzung

Dieses Heimreglement tritt per 1. Januar 2012 in Kraft. Es ersetzt das Heimreglement vom 11. Dezember 1993 mit den Nach­trägen vom 24. Dezember 1994, 26. November 1997 und 10. Okto­ber 2001.

Unsere Website verwendet Cookies, damit wir die Page fortlaufend verbessern und Ihnen ein optimiertes Besucher-Erlebnis ermöglichen können. Wenn Sie auf dieser Webseite weiterlesen, erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.
Weitere Informationen zu Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. 
Wenn Sie das Setzen von Cookies z.B. durch Google Analytics unterbinden möchten, können Sie dies mithilfe dieses Browser Add-Ons einrichten.